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Aus dem Tagebuch der Nationalpark-RangerInnen
Oktober 2013
np tagebuch okt 13 1
© Stefan

Winterschlaf in Sicht - jetzt heißt‘s noch fest futtern!

Der Herbst schenkt uns noch fallweise milde Tage. Doch bei den Wildtieren der Donau-Auen stehen die Zeichen bereits auf Winter. Sie wählen unterschiedliche Strategien, um der kalten, kargen Jahreszeit zu entgegnen. Zweifellos am Gemütlichsten: Den Winter einfach verschlafen…

Die Ziesel auf der Schlossinsel, dem Auerlebnisgelände des schlossORTH Nationalpark-Zentrum, machen es vor: Sie schlagen sich noch fest den Bauch voll, um genügend Fettreserven für die langen Wintermonate anzusammeln. Bald jedoch werden sie sich in ihre Erdbauten zurückziehen und in Winterschlaf verfallen. Die Körpertemperatur sinkt und die Vitalfunktionen sind vermindert. Erst die Wärme des Frühlings kitzelt die Nager dann wieder hervor. Neben Zieseln wählen auch Fledermäuse, Igel und Siebenschläfer diese Strategie.


© Baumgartner

Neben dem echten Winterschlaf gibt es auch Tiere, die Winterruhe halten - also längere Ruheperioden mit kurzen aktiven Phasen. Eichhörnchen und Mäuse etwa werden zwischendurch munter, um sich mit Vorräten zu stärken die sie im Herbst angelegt haben. Wechselwarme Tiere wie Reptilien und Amphibien verfallen hingegen im Winter in Kältestarre, die Einlagerung von Glukose in die Körperflüssigkeiten verhindert deren Einfrieren. Die Europäischen Sumpfschildkröten im Nationalpark Donau-Auen werden daher ebenfalls demnächst die Gewässerböden aufsuchen, um zu überwintern.


© Dolecek

Letztlich kann man der Kälte auch schlichtweg entfliehen: Unsere Zugvögel, darunter Weißstorch, Singdrossel, Pirol oder Flussregenpfeifer, begeben sich rechtzeitig vor Anbruch der kalten Jahreszeit in wärmere Gefilde, wo sie günstigere Bedingungen vorfinden. Doch die Reise ist oftmals mit enormen Anstrengungen und Gefahren verbunden. Nicht alle kehren daher im Frühjahr wieder zurück.


© Thaler

Und manche Wildtiere bleiben einfach auch im Winter aktiv - darunter Säugetiere wie Reh, Hirsch, Wildschwein und Biber oder diverse Wasservögel. Ein dichtes Fell bzw. wasserdichtes Gefieder und Geschick bei der Futtersuche helfen ihnen, die unwirtlichen Monate zu überdauern.


© Kern

Wer also nun bei einem Herbstspaziergang mit offenen Augen durch die Natur geht, wird viele Anzeichen dafür finden, wie sich die Tierwelt den Jahreszeiten stellt!

Eure Nationalpark-RangerInnen

 

Weitere Informationen zum Nationalpark Donau-Auen:
www.donauauen.at und www.facebook.com/donauauen

 


  letztes Update am 10.10.2013

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